|
BLOG
19. Januar 2012
Retrospektive eines Highline-Jahres
Das Highline-Jahr beginnt mit einer der schönsten und wohl gleichzeitig härtesten Highlines der bayerischen Voralpen: der Roßsteinnadel

Foto: Fabian Rupprecht
Zusammen mit Damian, Freddy und Fabian (Rupprecht) ziehe ich los. Nach einem langen und kräftezehrenden Aufbau reicht es für mich am gleichen Tag nicht mehr für einen Versuch.
Am nächsten Tag soll es dann soweit sein. Unglaublicherweise gelingt mir der Weg zur Nadel onsight. Taumelnd und mit einem Gefühl von Übelkeit vor lauter Angst erreiche ich die Nadel. Ich bin leer, keine Kraft mehr für den Rückweg, wenige verkrampfte Versuche enden ohne Schritte in Catches.
Ich zweifle, wie so oft bei Highline-Aktionen. Stelle mir die immer wiederkehrende Frage: WARUM? Warum mache ich das eigentlich? Es macht keinen Spaß! Das Gefühl an der anderen Seite anzukommen ist großartig, aber verglichen mit dem Aufwand der dafür nötig ist so kurzweilig und klein.

Foto: Damian Jörren
So soll es nicht ewig weitergehen: Ich fasse einen Vorsatz: Noch 5 Highline-Aktionen, dann ziehe ich einen Strich! Wenn es bis dahin nicht ansatzweise anfängt Spaß zu machen, bzw. die Waage zwischen Aufwand und Ertrag (so blöd das klingt) nicht mehr so ungleich ist, höre ich auf. So kann es für mich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht ewig weitergehen.
Es folgen Highline-Aktionen:
Im Allgäu spannen wir eine kurze Line am Besler, immernoch ein Kampf...

Foto: Miriam Zimmermann
An den Buchenegger Wasserfällen geht es auf der Kurzen zum ersten mal ganz gut, aber die Große geht nur in eine Richtung und macht platt. Aber es fängt an besser zu werden.

Foto: Patrick Riffel
An der Meganadel wird es hart. Wir bauen die Line zu zweit auf, Freddy und ich. Auch hier ist der Aufbau enorm kräftezehrend. Ich bewundere Freddy für seinen Willen und die Kraft sich immerwieder zu überwinden und doch noch raus auf die Line zu gehen. Ich fühle mich leer, habe keinerlei Motivation mich in diese Ausgesetztheit zu begeben, zweifle und stelle mir wieder und wieder die gleiche Frage: WARUM?

Foto: Matthias Held
Auch am zweiten Tag kann ich mich nicht überwinden, ich binde mich nicht mal in die Leash ein. Ich will die Ausgesetztheit nicht spüren, meine Ängste nicht überwinden, nicht scheitern!

Foto: Frederik Zimmermann
Freddy ist der Freund, den man sich in so einem Zustand nur wünschen kann, er akzeptiert und versteht. Und ich habe die Entscheidung nicht bereut, an diesem Wochende nicht draußen auf der Line gewesen zu sein.
Was blieb waren natürlich noch mehr Zweifel, aber es war erst die dritte Aktion seit der Roßsteinnadel...es muss noch weitergehen!
Im August sind wir am Nürnberger Turm. Viel hat nicht gefehlt und ich wäre erneut nicht rausgegangen. Dank Damian's und Freddy's Zuspruch wage ich einen Versuch und laufe die Line onsight fullman. Ein kurzes Hochgefühl und die anschließende Leere...same same.
Im September wollen wir Freddy's großes Projekt an den Löwenzähnen realisieren. 42m lang, 150m hoch. Pure Ausgesetztheit über dem Rheintal.

Foto: Patrick Riffel

Foto: Patrick Riffel
6 Stunden Aufbau, 3 Tage am Spot, unzählige Versuche von Freddy bis an den Rand des Wahnsinns. Letztendlich gelingt ihm der Halfman. Sein ungebrochener Wille ist bewundernswert und so weit weg von dem wie ich mich fühle. Ich starte genau einen Versuch, der schrittlos im Catch endet und nicht gerade Mut macht. Es war ein großartiges Projekt mit einem genialen Team und es hat mich erfüllt ein Teil davon gewesen zu sein.

Foto: Patrick Riffel
Hier findet ihr das Video dazu.
Tatsächlich hätte es hier zu Ende sein müssen. Ich hab mich wohl verzählt...wollte es noch nicht wahrhaben.
Im November lädt mich Damian nach Dresden ein und wir gehen eine Erstbegehung im Elbsandstein an. Es ist ein Märchenland und die wunderschöne "Silhouette Line". 34m lang und auch ordentlich hoch. Ich stimme mich mit chilligem Drum & Bass ein und fühle eine ungekannte Motivation. Nach dem Sitzstart bleibt das Gefühl der Panik aus, was mich im ersten Moment verwundert. Sonst hat sich immer alles verkrampft, es war ein reiner Kampf vorwärts zu gehen. Diesmal ist es anders: Ein Gefühl Kontrolle zu haben über das was ich da tue.

Foto: Sebastian Gottfried

Foto: Sebastian Gottfried
Ich laufe die Line onsight fullman, schnaufe, keuche, schreie fast während des Laufens und schreie tatsächlich befreit und erlöst als ich den Rückweg beendet habe. Das war gut!
Ist nun der Knoten geplatzt? Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.
Im November wiederholen wir noch eine schöne Line in der Pähler Schlucht, irgendwas um die 35m lang. Hier habe ich tatsächlich Spaß: an der Ausgesetztheit, an der Herausforderung, an der Kontrolle und nicht zuletzt natürlich auch am Kick!

Foto: Frederik Zimmermann

Foto: Frederik Zimmermann
Es folgt noch eine letzte Aktion in der Türkei. Oberhalb des Josito-Camps wiederholen wir eine bereits eingebohrte Highline. Kurz, vielleicht gerade mal 15m. Es kostet viel Überwindung, ich kann die Line an 2 Tagen mehrmals laufen. Es zehrt an den Kräften, eine gewisse Leere bleibt auch hier.

Foto: Thorsten Hans
Was bleibt nun nach diesem Jahr? Gewiss hat sich vieles gebessert, gewiss ist auch vieles noch ungewiss. Welche Motivation mich getrieben hat, so viel Energie in die unzähligen Aktionen zu stecken und nach Niederlagen immer wieder aufzustehen kann ich schwer in Worte fassen. Viel machte die großartige Freundschaft zu Freddy aus, dessen Motivation oft für uns beide gereicht hat und der nicht müde wurde, mich immer wieder aufs neue zu überzeugen loszustarten. Er hat immer daran geglaubt, dass ich es schaffen kann, öfter wohl als ich selbst daran geglaubt habe. Dafür bin ich unglaublich dankbar!
Nicht aufgeben und das Unmögliche möglich machen! Das war wohl die Devise 2011.
Ich blicke gespannt in die Zukunft und freue mich auf weitere Projekte. Highlinen ist nicht alles, Länge und die Dynamik in "normaler" Höhe sollen 2012 auch nicht zu kurz kommen...
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein erfolgreiches Jahr 2012!
01. Juli 2011
Nachtrag zur Longline-Aktion am 17./18. Juni
333 - A Line for the Cowboys
1. Tag
Am 17. Mai sollte es soweit sein. Ein lange ersehntes Projekt rückte in greifbare Nähe.
Ausgestattet mit einem 340m Aeon-Band, das ich von Landcruising als Leihgabe für dieses Projekt bekommen hatte, mache ich mich mit meinem Bruder und Michi Weinmann auf den Weg nach Rosenheim.
Alex Schulz hatte dort einen Longline-Spot ausgekundschaftet an dem verschiedene Möglichkeiten für eine Longline 300+ gegeben waren.
Die Bauern wurden vorab von Alex gefragt und hatten grünes Licht gegeben.
Der Laser-Entfernungsmesser zeigt 334m bis zum anvisierten Ziel.
Auf der Fixpunktseite benutzen wir die Schlinge einer bereits gespannten 60m Line um die Schlinge in einer Höhe von 3,80m zu befestigen.
Auf der Spannseite setzen wir bei 3,60m an, vielen Dank an Michi für die wilde Baumkletterei und das positionieren des Baumschutzes und der Schlingen.
Zwischen Flaschenzug und Einspanner installieren wir die Messlasche des AFC und überwachen damit die Vorspannung.
Als Flaschenzugsystem wird die klassische 9:1 Base mit 4 SMC 3“ PMP Rollen, erweitert durch 2 Rock-Exotica P21-D verwendet, um die Last auf der Bremse (Petzl RIG) so gering wie möglich zu halten.
Potenziert durch eine SMC 3“ Einfachrolle geht der Spannvorgang erstaunlich leicht von der Hand.

Der AFC zeigt 2,3t an, beim Durchhangtest ist genug Luft…es kann losgehen.
Von der mitgebrachten Stafflei aus brauche ich noch eine zusätzliche Schlinge um mich zur Line hochziehen zu können.
Meine ersten Versuche verlaufen erfolglos. Kämpfen ist in einer Höhe von 3,60m schwierig, man muss aus jeder Position catchen können.
Es fühlt sich fast an wie eine Highline…

Alex ist an der Reihe: „Einfach mal aufstehen und schauen was passiert.“ ist seine nüchterne Ansage.
Gesagt, getan…was passiert ist eine Überraschung für jeden Einzelnen von uns. Er läuft das Ding onsight. Unglaublich stark!
Dafür braucht es mehr als nur gute Longline-Skills. Mentale Stärke an den Rändern…und Durchhaltevermögen über mehr als 20 Minuten Gehzeit.
Ganz zu schweigen von den zwei Bächen die nach einem Drittel und der Hälfte der Distanz die Line queren.
Hannes ist als nächster dran. „Mitten in den scheiß Bach!“ schreit er, als er bei seinem besten Versuch nach etwas über 100m die Kontrolle verliert und abschmiert.

Alex geht das Biest im dritten Go zurück und holt sich den Fullman. Was für einen Leistung, wenn man bedenkt, dass er vor einem Jahr zum ersten Mal auf einer Longline stand.



Für Fabian Rupprecht und mich enden die besten Versuche nach nichtmal 30m…immer mit Catches.
„Scheitern gehört dazu und ist wichtig“, denke ich mir als wir am Abend abbauen. Aber so leicht gebe ich mich nicht geschlagen.
Wir verabreden uns am nächsten Tag um der Line noch einen Versuch zu geben.
2. Tag
Die Fixpunkte werden am 2. Tag etwas niedriger angesetzt, 3,40m und 2,80m. Dementsprechend erhöhen wir die Vorspannung auf 2,4t.

Nach einigen Catches komme ich zum ersten Mal über den harten Rand hinaus und sehe Licht am Ende des Tunnels. Leider hat die Vorspannung etwas nachgelassen, so dass ich in der Mitte auf einem kleinen Erdhaufen aufgehe…
Verdammt! Aber es ist möglich.
Wir spannen nach und erhöhen die Vorspannung auf 2,6t.

Die Sonne brennt erbarmungslos und auch der Wind hat aufgefrischt. „Der Wind stabilisiert“, schwirrt es mir durch den Kopf, „links, rechts“, sage ich mir gebetsmühlenartig vor.


Es ist ein Kampf, die Mitte ist noch am dankbarsten, die Bäche…einfach weitergehen.
Wenige Meter vor dem Ende muss ich catchen, man kann sich streiten ob es als „send“ - sprich erfolgreiche Begehung - zählt. Alex, Hannes und Anatolij, die an diesem Tag dabei sind gratulieren und sehen das klar als „send“.
Manchmal geht die Sicherheit einfach vor, wer fällt schon gern barfuß aus 3,60m Höhe unkontrolliert von der Line.
Anatolij läuft das Ding ebenfalls onsight, muss sich aber leider auf dem Rückweg geschlagen geben.

Für Hannes ist leider auch an diesem Tag knapp vor der Hälfte Schluss, unzählige gute Versuche kosten ihn zuviel Kraft um das Ding endgültig laufen zu können.
Mein Rückweg beschränkt sich leider auf die mittleren 150m. Die hohen Ränder sind für mich mental nicht mehr zu bewältigen, weshalb ich etwa 75m vom Rand entfernt aufsteige und ungefähr genauso weit vom Ende entfernt aufgeben muss.
Was bleibt nach so einem Riesen-Projekt? Die Erkenntnis, dass die jungen Wilden (die COWBOYS) uns mittlerweile zeigen wo der Hammer hängt!
Einmal mehr wird mir klar, dass nichts in diesem Sport unmöglich ist und wir noch lange nicht an der Grenze des Möglichen angelangt sind.
Und noch nie wurde die mentale Komponente einer Longline so deutlich. An den hohen Rändern einen kühlen Kopf zu bewahren verlangte mir am allermeisten ab.

Vielen Dank an Landcruising für die Leihgabe, die Unterstützung, das Know-How und die gute Zusammenarbeit!
Danke Michi, für die Unterstützung beim Aufbau, Alex für den Spot und die Inspiration, Hannes für den AFC und die guten Vibes, Bernd für’s Filmen und Vid schneiden und an alle anderen, die dabei waren und dieses Projekt damit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Line Beta:
webbing: Landcruising Aeon
tensioning system: 9:1 Base + Rock Exotica including AFC Brake: Petzl RIG
lenght: 333m (measured with tape and laser)
sag (70kg slackliner): 2,85m (1st day), 2,40m (2nd day)
load (within the sends): 2,2t (1st day), 2,55t (2nd day)
04. Mai 2011
The Rider
Preiswert, leicht und effizient: Das 50m Set "The Rider" ist endlich im Shop erhältlich.
02. Mai 2011
Highline am Besler
Die Bilder von der Highline-Aktion am Besler im Allgäu sind auf der mind your step - Facebook-Seite zu sehen.
Vielen Dank an Patrick Riffel für die perfekten Bilder und auch an Miriam Zimmermann für's Fotografieren.
11. April 2011
Bounce!
Die Winterpause ist endlich vorbei und neue Ideen auf der Longline nehmen Gestalt an.
Aber seht selbst
Flowing Longline Movement
Das Video zur Threaded-Tubular-Aktion im Englischen Garten.
Vielen Dank an Bernd Hassmann (der dieses Biest auch gelaufen ist) für's Filmen und Schneiden.
29. August 2010
Nylon Tubular - Nachtrag
Nach langem Warten war die Lieferung der Nylon Bänder aus Amerika endlich in Dresden angekommen. Im Rahmen der Nylon-Tubular-Testsession im schönen Fährgarten entstand die hier zu sehende Bilderreihe. Danke Stefan für's zusammenbasteln!
(einmal durchladen lassen, dann läuft's flüssig)

Es handelt sich um 60m der Nylon Tubular Threaded Line in Grün. "Grünes Band über grüner Wiese...das könnte schwierig werden." dachte ich zuerst. Diese Befürchtung bewahrheitete sich nicht, es ist nicht schwieriger als auf einem andersfarbigen Band
Die Erwartungen die ich an das Band hatte wurden mehr als bestätigt. Eine unglaubliche Dynamik, schon fast beängstigende Amplituden beim bouncen, ein purer Laufgenuss. Eine langsamer und dennoch sehr kraftvoller Rebound eröffnet neue Dimensionen.
Endlich hatten wir (Damian und Stefan von Landcruising und ich) den Traum erfüllt die "Ur-Slackline" nach Europa zu holen. Es war ein langer, mitunter anstrengender Weg, aber er hat sich gelohnt. Ein großer Dank geht an Damian und Stefan für die großartige Zusammenarbeit bei diesem Projekt!
08. August 2010
Slackline-Trip Bisik 2010
Einen Reisebericht zum diesjährigen Slackline-Trip ins Tschechische Bisik
findet ihr auf der Landcruising-Seite
27. Juli 2010
Schwerpunktthema: Slacklinen in den Bayern-News
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Jugendleiter durfte ich drei Artikel zu verschiedenen Themenbereichen des Slacklinens schreiben.
Das Bild ohne Baumschutz auf Seite 11 wurde nicht von mir ausgewählt und ist ein deutliches Negativbeispiel: Bitte NIE ohne Baumschutz!
Sehr interessant ist auch der Artikel zum Thema Sicherheit beim Highlinen von Stefan Junghannß auf den Seiten 20 - 22.
Viel Spass beim Lesen!
12. Juli 2010
203m: Ein Rekord...wenn auch nur ein persönlicher.
In Zeiten, in denen die Weltrekorde im Slackline-Sport nur so purzeln ist es manchmal garnicht so einfach die Motivation nicht zu verlieren.
Die magische 200m-Grenze schwebte mir schon länger vor und vergangenen Donnerstag (8. Juli 2010) war es dann endlich soweit.
Zusammen mit Michael Weinmann machte ich mich um 8 Uhr morgens auf den Weg. Wohin?
Natürlich spannt man so ein Monster nicht im örtlichen Stadtpark, zu viele Passanten...
Michi hatte diesen nahezu perfekten Spot un der Landshuter Flutmulde entdeckt, der ein gutes Höhenprofil aufweist um dir Line auch schön slack zu spannen.

Der Aufbau war eine Geschichte für sich, aber letztendlich hatte Michi beim dritten Durchhangtest genügend Abstand zu den Blütenständen der Blumenwiese.

Als ich meinen ersten Versuch starte, frischt der Wind auf und lässt mich nach nichtmal 20 Metern scheitern...puh, die ist schon slack!

Begleitet von den ruhigen Klängen des Cinematic Orchestra's starte ich den zweiten Versuch.





Viele Gedanken strömen einem bei so einem Lauf durch den Kopf. Und am Ende zählt doch das Wesentliche: Links, Rechts, Links, Rechts...
Etwas verblüfft erreiche ich das andere Ende...second attempt send, wie geil!
Ein kurzer Jubel und dann ist auch schon der Bauer da, der Besitzer der Wiese über der unsere Line hängt. Er ist leider alles andere als begeistert von unserer Aktion. Die Fläche sei zwar an das Wasserwirtschaftsamt verpachtet, aber wir können da ja nicht einfach einen Weg durchtrampeln.
Wir sind etwas verdutzt und versuchen den guten Mann davon zu überzeugen, dass das eine einmalige Aktion sei und die Wiese keinen langfristigen Schaden nehmen werde.
Nachdem wir das Thema dreimal durchdiskutiert haben einigen wir uns darauf, dass wir die Line nach der Begehung abbauen, hätten wir eh gemacht, aber gut.
Ich mache mich an den Rückweg. Wieder begleitet mich Cinematic Orchestra, dieses Mal mit dem Album Everyday.

Der Lauf wird durch das mehrfache Aufschaukeln der Line durch den Wind nicht gerade zum Spaziergang.



Dennoch erreiche ich die andere Seite und beende den Lauf mit einem Freudenschrei!
Der Herr vom Wasserwirtschaftsamt der bereits auf mich wartet kann meine Freude nicht so ganz verstehen.
Wir sollen die Aktion sofort einstellen und beim nächsten Mal gefälligst anmelden!
Er ist leider nicht kompromissbereit und droht uns mit der Polizei, falls nicht alles in einer Stunde abgebaut sei!
Michi hatte bereits länger mit dem werten Herren diskutiert und deshalb leider so aufgebracht, dass er nichtmal einen Versuch auf der 200er starten wollte.
Schade, dass an so einem wunderschönen Spot, wo man niemanden stört oder gefährden kann ein paar abgeknickte Grashalme zu solch großen Problemen führen.

Beta:
08.07.2010 11:00 MEZ
Länge: 203m (Vermessung 2mal mit 30m Maßband)
Fixpunkte: ca. 260cm bzw. 280cm
Durchhang: 270cm bei 70kg
Spannweg: ca. 15m (via Rollen-Zilla und 9to1Base)
Vielen Dank un Michi für die großartige Unterstützung und an Stefan und Damian von Landcruising für die Inspiration, das Know-How und so gutes Material.
|